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Menschheit vs. Maschine – Es steht 5000$ vs. 5000$

Es ist schon erstaunlich wie gut sich IBMs Watson geschlagen hat. Watson ist ein Supercomputer der von IBM gebaut und programmiert wurde, die beliebte Rateshow Jeopardy! zu gewinnen. Nachdem Deep Blue 1997 antrat, Schach gegen den damaligen Weltweister Garry Kasparov zu gewinnen, soll Watson der nächste Paukenschlag von IBM werden der Welt zu zeigen, wie weit man mittlerweile technologisch ist. In 10 kühlschrankgroßen Racks steckt die Power von 2880 CPU-Kernen und insgesamt 15 TB Hauptspeicher. Das braucht es auch um die wahnsinnige Informationsmenge einer fast komplett gespiegelten Wikipedia und anderer Datenbanken in millisekunden durchsuchbar zu machen. Dabei funktioniert Watson wie eine hochgerüstete Suchmaschine. Und auch wenn man zuhause oder im Büro in der Regel nicht auf derartige Hardware zugreifen kann, bleibt zumindest die verwendete Software für jeden zugänglich. IBMs Watson nutzt neben Linux als Beriebssystem zwei Java-basierte, Open Source Software-Frameworks der Apache Software Foundation (ASF). Um die gewaltige Menge von 200 Millionen Textseiten in Echtzeit zu verarbeiten mussten diese erst einmal durchsuchbar gemacht werden. Dafür nutzt Watson das Apache UIMA Framework. Die Analyse der Texte wurde mit Hilfe von Apaches Hadoops MapReduce-Jobs orchestriert. Das Ergebnis dieser Analyse ist über die aufgebaute Hardwarearchitektur von Watson in windeseile zu durchsuchen. Noch steht es 1:1 im Kampf Mesnch gegen Maschine bei Jeoparty!. Mal sehen wer den großen Preis nach weiteren 2 Runden für sich beanspruchen darf. Ich drücke Watson auf jeden Fall beide Daumen.

One Comment

  1. chris sagt:

    hm, aber abseits der 10 PC-Schränke hätte auch ein Laptop mit Browser für google.com gereicht, oder? :)

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